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BASF IT trainiert das zweite Standbein

16.03.2006
Das externe Geschäft wächst auf über zehn Prozent an.

Mit einem Umsatzrückgang um rund sechs Prozent hat die BASF IT Services das Jahr 2005 abgeschlossen. Insgesamt setzte die IT-Tochter des Chemiekonzerns 364 Millionen Euro um. Der Dienstleister führt den Rückgang der Einnahmen auf Effizienzsteigerungen zurück, die in Form von Preissenkungen an die Kunden weitergegeben worden wären. Eigenen Angaben zufolge wirtschaftet das Unternehmen seit seiner Ausgründung im Jahr 2001 profitabel.

Der Anteil des Geschäfts mit Dritten wurde 2005 erstmals auf über zehn Prozent gesteigert. Größter externer Neukunde war der italienische Medizintechnikhersteller Sorin, der BASF IT Services als Full-Service-Provider verpflichtet hat. Weitere Impulse im freien Markt verspricht sich das Unternehmen durch die Akquisition der Hamburger Beratungsgesellschaft Plan Business zum Jahresbeginn. Der Schwerpunkt der Consultants liegt auf der Gestaltung betriebswirtschaftlicher Prozesse und deren Abbildung in IT-Systemen. Plan Business erwirtschaftete im Jahr 2004 mit 140 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 25 Millionen Euro.

Durch die erste Übernahme in der Firmengeschichte sieht sich BASF IT Services dem selbst gesteckten Ziel nahe, den Umsatzanteil außerhalb des Mutterkonzerns auf 15 bis 20 Prozent auszuweiten. Da die Hamburger Berater Unternehmen wie Volkswagen, Continental und Panasonic zu ihren Kunden zählen, kann BASF IT Services zudem das Portfolio über die Prozessindustrie hinaus vergrößern. Folglich gab sich das Unternehmen zuversichtlich, im laufenden Geschäftsjahr auch die Gesamteinnahmen zu steigern. (ajf)