Umfangreiche Projekte

BASF IT Services legt leicht zu

Sabine Prehl ist freie Journalistin und lebt in München.
Der Umsatz des IT-Dienstleisters BASF IT-Services ist 2008 um 1,7 Prozent gestiegen.

Der IT-Dienstleister BASF IT Services konnte seinen Umsatz 2008 um 1,7 Prozent auf rund 412 Millionen Euro steigern. Firmenvertreter führen dies im Wesentlichen auf ein Mengenwachstum und Projekte im Bereich Managed Services sowie auf das Projektgeschäft im Bereich Business Solutions der BASF-Gruppe zurück.

Zu den wichtigsten Projekten zählten hier die abgeschlossene SAP-Konsolidierung PACE (Process and Application Consolidation Enterprise Systems BASF Group), in deren Rahmen die historisch gewachsene und heterogene SAP-Systemlandschaft europaweit vereinheitlicht wurde. Seit April 2008 betreibt BASF IT Services zusätzlich zu den europäischen Systemen in ihren Ludwigshafener Rechenzentren auch die gesamte SAP-Systemlandschaft des Chemiekonzerns in Nordamerika. Zum Abschluss kam zudem die IT-Integration des neuen BASF-Unternehmensbereichs Construction Chemicals, der aus der 2006 übernommenen Degussa Bauchemie hervorgegangen ist.

Auf Kunden außerhalb der BASF-Gruppe entfielen 2008 zwölf Prozent des Gesamtumsatzes. Neue Verträge unterzeichnete BASF IT-Services mit der belgischen Tochter des japanischen Klimatechnik-Herstellers Daikin Industries, die den Betrieb ihrer E-Mail-Services an den IT-Dienstleiter übertragen hat. Bei der Schloss Wachenheim AG baute der IT-Dienstleister das SAP-System aus und bei der Flint Group wurde das zentrale SAP-System in Europa mit seiner Hilfe auf den neuesten Stand gebracht.

BASF IT-Services hatte sich im vergangenen Jahr eine neue Organisationsstruktur verordnet, um den gesamten IT-Lebenszyklus, von der Beratung über die Planung und die Entwicklung bis hin zum Betrieb der IT-Lösungen, abzudecken. (sp)