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Bartscher kocht IT auf kleiner Flamme

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Der Anbieter von Gastronomiegeräten setzt auf Virtualisierung - im Rechenzentrum und beim Client-Zugriff.
Bartscher ist bei Kochprofis bestens bekannt.
Bartscher ist bei Kochprofis bestens bekannt.

Nachdem Bartscher in den vergangenen Jahren auch international sehr stark expandiert war, stand die vorhandene IT-Infrastruktur der Wachstumsstrategie zunehmend im Wege. Zudem wurde es immer schwieriger, die Sicherheit und Verfügbarkeit kritischer Systeme zu gewährleisten. In dieser Situation hat sich der IT-Leiter Niels Diekmann für eine grundlegende Neuausrichtung der IT-Architektur entschieden und entwickelte gemeinsam mit dem IT-Partner Systemhaus Krick ein umfassendes Konzept hin zu einem "Delivery Center". So wurde ein neues 30 Quadratmeter großes Data Center mit moderner Kühlung und OxyReduct Brandvermeidungsanlage errichtet. Die Ausfallsicherheit kritischer Prozesse erhöhte Bartscher durch die Entkopplung von Server-Workloads und -Hardware: Dazu wurden die gewählten XenServer-Hosts zu einem Ressourcen-Pool zusammengeschlossen und nutzen ein Hitachi SAN mit 20 Terabyte Bruttovolumen als gemeinsamen Storage. Sollte einer der physischen Host-Rechner ausfallen, sorgt die integrierte Hochverfügbarkeitstechnik dafür, dass die betroffenen virtuellen Maschinen automatisch auf den verbleibenden Hosts neu gestartet werden.

Nutzerseitig entschied sich Diekmann für die Abschaffung von User-bezogenen Desktops. Stattdessen sollten die Mitarbeiter durch Einsatz von Citrix XenApp und dem Citrix-Webinterface von überall auf die Applikationen zugreifen können. Die Rechenleistung wird dabei von der Serverfarm erbracht und verschlüsselt zum Anwender übertragen. Auf diese Weise ist nicht nur die gesamte Bereitstellung erheblich einfacher und günstiger, dank der verwendeten Thin-Clients werden auch die Unterhaltskosten gesenkt. Außerdem verbleiben die Daten im Rechenzentrum. Als weiteren Vorteil weist Diekmann darauf hin, dass sich neue europäische Vertriebsniederlassungen heute in kürzester Zeit an die zentrale Infrastruktur anbinden ließen: "Einzige Voraussetzung ist, dass die ausländische Niederlassung über einen Internet-Anschluss verfügt."

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