Barc-Studie: Data Warehousing wird strategisch

Gründer und Geschäftsführer des Business Application Research Center (BARC)
MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Data Warehousing hat sich als Basistechnik analytischer Informationssysteme etabliert und gilt nicht länger als „Installationsalptraum“. Doch erst seit dem steigenden Wettbewerbsdruck kommt seine strategische Rolle als wichtige Ergänzung der operativen ERP-Systeme und Mittel zur IT-Konsolidierung voll zum Tragen.

Data-Warehouse-Techniken erlauben es, auch große Datenmengen konsistent zu halten und in einer für die Unternehmensführung geeigneten Form darzustellen. Immer mehr Firmen fragen diese Funktionalität nach, da sie die wachsende Menge operativer Daten aus unterschiedlichsten Applikationen für die unternehmens-, prozess- und kundenübergreifende Unternehmenssteuerung integriert bereitstellen müssen.

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Dabei sollen auch Wildwüchse an diversen multidimensionalen Datenbanken für Online Analytical Processing (Olap), Reporting- und Analysewerkzeugen konsolidiert werden, um Kosten für Wartung und Lizenzen zu reduzieren.

Gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten sind Informationen und Kontrolle wichtige Hilfsmittel für das Management, um strategische Entscheidungen zu unterstützen. Ein schnelllebigeres Umfeld, das sich zum Beispiel in kürzeren Produktlebenszyklen und einem hohen Kostendruck niederschlägt, erfordert kurzfristigere und flexiblere Entscheidungen, die nur auf Basis adäquater und einheitlicher Informationen getroffen werden können.