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Bankaktien sinken nach Jahr-2000-Warnung

25.05.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Die Aktienkurse von amerikanischen Finanzdienstleistern sind am Montag gefallen, nachdem ein Wallstreet-Analyst vor den Folgen des Jahr-2000-Wechsels gewarnt hatte. Michael Mayo vom Beratungshaus Credit Suisse First Boston stufte verschiedene Bankaktien auf den Status "verkaufen", da er durch den Millennium-Bug sinkende Profite erwartet. Auch wenn die amerikanischen Geldhäuser auf die Datumsumstellung vorbereitet sind, so Mayo, drohen hohe Risiken von dritter Seite. Bei den Investoren schrillten Montag die Alarmglocken, denn bislang tragen weniger als ein Prozent aller US-Aktien den Status "verkaufen", während rund zwei Drittel als "kaufen" eingestuft sind. Für Mayo ist eine Bank nach wie vor der sicherste Ort, um Gelder während der Jahr-2000-Umstellung aufzubewahren. Probleme sieht der Analyst nur bei der Entwicklung ihrer Aktienkurse.