Marktstart in Taiwan

Bambus-Notebook kostet 1.800 Dollar

Alexander Freimark wechselte 2009 von der Redaktion der Computerwoche in die Freiberuflichkeit. Er schreibt für Medien und Unternehmen, sein Auftragsschwerpunkt liegt im Corporate Publishing. Dabei stehen technologische Innovationen im Fokus, aber auch der Wandel von Organisationen, Märkten und Menschen.
Nachwachsende Rohstoffe als Notebook-Hülle? Asus geht jetzt mit seinem Bambus-Rechner an den Start.
Bambus von Asus: Der Prototyp auf der CeBIT sah schön aus.
Bambus von Asus: Der Prototyp auf der CeBIT sah schön aus.

Das Bambus-Notebook von Asus kann an diesem Wochenende erstmals käuflich erworben werden, und zwar auf der Ausstellung "IT Month" in Taiwan. Es verfügt über einen 12,1 Zoll messenden Bildschirm, einen Intel Core 2 Duo-Prozessor sowie Microsofts Windows Vista. Sein Preis liegt bei umgerechnet 1.800 Dollar. Das Gerät war vor einem Jahr vorgestellt worden, und es klang damals nicht so, als ob Asus den Prototypen tatsächlich bauen wollte. Der Zuspruch der Kundschaft muss aber so groß gewesen sein, dass sich der Konzern schließlich entschloss, den nachhaltigen und zudem noch hübschen Rechner in Serie zu produzieren. Laut Asus sollen die Bambus-Notebooks auch in den USA und Europa auf den Markt kommen. Ein genauer Termin steht allerdings noch nicht fest.