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Baltimore schreibt tiefrote Zahlen

22.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der auf Internet-Sicherheitssoftware spezialisierte irische Anbieter Baltimore Technologies Plc. hat für das zweite Quartal 2001 einen Verlust vor Steuern von umgerechnet 753 Millionen Euro ausgewiesen nach 21,2 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Quartalsumsatz betrug 26,1 Millionen Euro und entsprach damit der Prognose des Unternehmens. Im Vorjahresquartal beliefen sich die Einahmen auf 25,8 Millionen Euro.

Für das erste Halbjahr ergibt sich ein Vorsteuerverlust von 870 Millionen Euro oder 110,8 Pence pro Aktie (Vorjahr: 32,7 Millionen Euro/5,5 Pence je Anteilschein). Umsatz und operativer Verlust betrugen für die ersten sechs Monate 62,3 Millionen Euro und 875 Millionen Euro nach 40,6 Millionen Euro und 40,3 Millionen Euro in der ersten Jahreshälfte 2000. Mithilfe eines umfassenden Restrukturierungsplans will Baltimore im zweiten Quartal kommenden Jahres wieder die Gewinnschwelle erreichen.