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Ballmer: "Konjunkturflaute kann IT nichts anhaben"

18.03.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Microsoft-Chef Steve Ballmer glaubt nicht daran, dass die wirtschaftliche Flaute die Entwicklung der Hightech-Industrie langfristig beeinträchtigen wird. "Die Geschäfte gehen derzeit nicht so gut, wie viele es gerne hätten", räumte er auf einer Wirtschaftskonferenz in Kopenhagen ein, die von IBC Euroforum und der dänischen Zeitung "Borsen" veranstaltet wurde. Aber über einen Zeitraum von zehn Jahren werde sich der gegenwärtige Einbruch nur als temporär erweisen, fügte Ballmer hinzu. Den nächsten technologischen Sprung nach dem Aufkommen des Internet sieht der Microsoft-Chef in der Integration verschiedener Systeme, die den ungehinderten Datenfluss zwischen Computern, Telefonen und anderen Endgeräten ermöglichen soll. Zur Entwicklung der US-Wirtschaft wollte sich Ballmer nicht äußern. Er riet jedoch dazu, sich nicht zu sehr auf die kurzfristigen

Schwierigkeiten zu konzentrieren. (ka)