SAP statt Microsoft Dynamics

Balfour Beatty Rail vereinheitlicht ERP-Landschaft

Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Anzeige  Die Balfour Beatty Rail GmbH hat bei der Tochtergesellschaft Jumbotec das bisherige ERP-System von Microsoft Dynamics NAV abgelöst und deren Geschäftsprozesse in ihre zentrale SAP-Landschaft integriert. Künftig will das Unternehmen alle Töchter auf einer zentralen SAP-Instanz zusammenführen.
Gleise, Netzleittechnik und Signaltechnik sind drei Bereiche des auf Bahndienstleistungen spezialisierten britischen Unternehmens mit etwa 30 000 Mitarbeitern.
Gleise, Netzleittechnik und Signaltechnik sind drei Bereiche des auf Bahndienstleistungen spezialisierten britischen Unternehmens mit etwa 30 000 Mitarbeitern.

Ein wichtiges strategisches Ziel der weltweit agierenden Balfour Beatty Rail GmbH mit Hauptsitz in München ist es, auf der Basis der ERP-Software von SAP alle Tochtergesellschaften unter einem IT-Dach zusammenzuführen. Auf diese Weise will der Anbieter von Gleisanlagen, Bahnelektrifizierungs- und Stromversorgungssystemen konzernweit Geschäftsprozesse und Informationsflüsse harmonisieren und optimieren.

Zugleich soll für alle Gesellschaften ein einheitliches ERP-System für Controlling und Reporting sowie für weitere Abläufe entstehen. Vor kurzem hat das Unternehmen die Geschäftsprozesse des Tochterunternehmens Jumbotec in seine SAP-Landschaft integriert und dort Microsoft Dynamics NAV als ERP-System abgelöst.

SAP-Integration in vier Monaten

Die SAP-Integration von Jumbotec konnte mit Unterstützung des Mannheimer SAP-Dienstleisters Bebit innerhalb von vier Monaten abgeschlossen werden. Das erste Prototyping war bereits nach sechs Wochen erfolgt. Besondere Herausforderungen in dem Projekt waren den Angaben zufolge die sehr kurz bemessene Laufzeit und die damit verbundene Doppelbelastung für die Mitarbeiter in den Fachabteilungen sowie die Kommunikation aller Projektbeteiligten. Diese waren an zahlreichen Standorten verteilt.

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