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Ergebnis rückläufig

Axel Springer verstärkt Umbau zum Digitalkonzern

06.03.2014
Das Medienhaus Axel Springer ("Bild", "Die Welt") nimmt für den Umbau zum Digitalkonzern auch rückläufige Ergebnisse in Kauf.

Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging 2013 wegen der Investitionen in den Ausbau des Digitalgeschäfts um 8,9 Prozent auf 454,3 Millionen Euro zurück, wie Springer am Donnerstag in Berlin mitteilte. Der Konzernumsatz legte um 2,3 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro zu.

Das Springer-Haus in Berlin
Das Springer-Haus in Berlin
Foto: Axel Springer

Der bereinigte Konzernüberschuss aus fortgeführten Aktivitäten lag bei 229,8 (Vorjahr: 258,6) Millionen Euro. In den Zahlen sind nicht mehr die Aktivitäten der "Berliner Morgenpost" sowie des "Hamburger Abendblatts" sowie von Frauen- und TV-Zeitschriften enthalten. Sie sollen von der Funke Gruppe ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung") übernommen werden.

Springer-Chef Mathias Döpfner treibt den Umbau zum Digitalkonzern voran.
Springer-Chef Mathias Döpfner treibt den Umbau zum Digitalkonzern voran.
Foto: Axel Springer

2014 sollen die Gesamterlöse im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen. Dabei könnten die voraussichtlich sinkenden Vertriebserlöse unter anderem durch den geplanten Anstieg der Werbeerlöse mehr als ausgeglichen werden, teilte Springer weiter mit. (dpa/tc)