IFA

AVM zeigt neue LTE-Fritz!Box 6810 und mehr

29.08.2012
Für AVM ist die IFA in Berlin ein Heimspiel. Im Messegepäck hat die Firma aus Moabit unter anderem die neue LTE-Fritz!Box "6810".
Die Fritz!Box 6810 LTE steht aufrecht - gut für die Fensterbank.
Die Fritz!Box 6810 LTE steht aufrecht - gut für die Fensterbank.
Foto: AVM

Die neue Fritz!Box 6810 LTE setzt auf ein neues, besonders für den LTE-Einsatz entwickeltes Design. Sie vereint laut Hersteller alle für die Kommunikation wichtigen Funktionen in einem Gerät: LTE-Funk, WLAN n, LAN-Anschluss und DECT-Basisstation. Der Festnetzanschluss kann komplett entfallen, da die Fritz!Box 6810 Telefonieren über LTE unterstützt. Sie funkt auf den beiden LTE-Frequenzbändern 800 Megahertz und 2,6 Gigahertz und passt mit ihren 6 Zentimeter Breite und 13 Zentimeter Höhe auf jede Fensterbank. Die Fritz!Box 6810 LTE ist ab der IFA für knapp 230 Euro erhältlich.

Zur IFA beginnt AVM außerdem mit der Vermarktung von Vodafone-LTE-Anschlüssen im Paket mit einer LTE-Fritz!Box; die Preise beginnen bei knapp 24 Euro pro Monat. "LTE direkt" ist in vier Geschwindigkeiten von 3,6 Megabit pro Sekunde bis 50 MBit/s gestaffelt und wird bundesweit über den IT-Fachhandel angeboten. Die SIM-Karte wird sofort aktiviert, so entfallen die von anderen Breitbandzugängen bekannten Wartezeiten für die Freischaltung. Zum Start gibt es das Paket mit bis zu 21,6 MBit/s Download und 5,7 MBit/s Upload-Geschwindigkeit inklusive Telefon-Flatrate für Deutschland für monatlich knapp 39 Euro.

"Liebling, AVM hat den Fritz!WLAN Repeater geschrumpft..."
"Liebling, AVM hat den Fritz!WLAN Repeater geschrumpft..."
Foto: AVM

Der neue "Fritz!WLAN Repeater 310" ist nur 8 Zentimeter hoch, rund 6 Zentimeter breit und damit nicht größer als eine Steckdose. Er funkt mit WLAN n und bis zu 300 Megabit pro Sekunde und setzt für einen höheren Datendurchsatz "Transmit Beam Forming" (TxBF) ein. Fünf LEDs zeigen die Feldstärke an, um die optimale Positionierung in der Wohnung zu erleichtern. Die durchschnittliche Leistungsaufnahme gibt AVM mit zirka 2 Watt an. Weiteres Novum: Der neue Repeater übernimmt automatisch die in einer Fritz!Box konfigurierte Nachtschaltung. Die Verbindung zur Box erfolgt einfach und sicher auf WPS-Knopfdruck. Der Fritz!WLAN Repeater 310 ist im Anschluss an die IFA für knapp 50 Euro verfügbar.

Mit "Fritz!Powerline 530E" und "510E" erweitert AVM seine Powerline-Produktpalette. Die beiden Modelle sind mit ihrem 100-MBit-LAN-Anschluss (die bisherigen "520E" und "500E" haben GbE) noch energieeffizienter im Betrieb und sparsam im Stand-by; sie kommen im Oktober in den Handel.

Fritz!DECT 200 - die erste "intelligente Steckdose" von AVM
Fritz!DECT 200 - die erste "intelligente Steckdose" von AVM
Foto: AVM

Mit der "Fritz!DECT 200" präsentiert AVM auf der IFA erstmals auch eine "intelligente Steckdose". Diese zweckentfremdet die eigentlich für Schnurlostelefone konzipierte DECT-Funktechnik zum Messen, Regeln und Steuern bei der Hausautomation. Möglich sind damit beispielsweise der Einsatz eines wöchentlichen Kalenders, eine Astrofunktion (Sonnenaufgang und -untergang) für automatische Schaltungen oder auch die Steuerung über einen Google-Kalender.

Fritz!DECT 200 misst den Energieverbrauch angeschlossener Geräte (auch über einen längeren Zeitraum) und informiert per Pushmail über Stromverbrauch und Schaltzeiten. Sie lässt sich in Verbindung mit einer DECT-fähigen Fritz!Box wie der "7390" auch über PC oder Telefon steuern und via "MyFritz!" sogar remote. Die intelligente Steckdose nutzt DECT ULE (Ultra-low Energy), das ein eigenes Frequenzband bei 1880 MHz verwendet. Dies soll Abhörsicherheit und eine große Reichweite zwischen 50 und 300 Metern gewährleisten. Fritz!DECT 200 ist im Anschluss an die IFA zuerst im Fritz! Labor erhältlich.

Diese und weitere Messeneuheiten zu VDSL, LTE, WLAN, Powerline und DECT zeigt AVM auf der IFA live in Halle 17 am Stand 115.

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