FritzBox 7590 und FritzBox 6590 Cable

AVM zeigt auf der CeBIT 2017 neues FritzBox-Flaggschiff

Bernhard Haluschak ist als Redakteur bei der IDG Business Media GmbH tätig. Der Dipl. Ing. FH der Elektrotechnik / Informationsverarbeitung blickt auf langjährige Erfahrungen im Server-, Storage- und Netzwerk-Umfeld und im Bereich neuer Technologien zurück. Vor seiner Fachredakteurslaufbahn arbeitete er in Entwicklungslabors, in der Qualitätssicherung sowie als Laboringenieur in namhaften Unternehmen.
Der Berliner Kommunikationsspezialist AVM präsentiert auf CeBIT 2017 mit der 7590 und 6490 Cable neue FritzBox-Geräte. Zudem erweitert AVM mit dem Fritz!WLAN Stick AC 430 MU-MIMO und dem Fritz!Powerline 1260E sein Portfolio um einen neuen WLAN-Stick und Powerline-Adapter. Die Router sind mit innovativen Technologien wie Supervectoring 35b oder DOCSIS-3.0-Kanalbündelung ausgestattet.

AVM präsentiert auf der diesjährigen CeBIT 2017 unter dem Motto "Neue Verbindungen" ein ganzes Bündel an Neuerungen. So hat der Berliner Router-Hersteller neben einem bereits auf dem Mobile World Kongress 2017 in Barcelona vorgestellten Kabel-Router mit der FritzBox 7590 auch ein neues Top-Modell im Gepäck. Das Gerät will AVM ab Mai 2017 zu einem Preis von 269 Euro auf den Markt bringen. Auffällig an der neun FritzBox ist das futuristische weiße Design, dass sich aber weitgehend an die FritzBox 7490 anlehnt.

Mit der Fritz!Box 7590 offeriert der Hersteller einen Highend-WLAN-Router, der neben VDSL-Vectoring auch Supervectoring 35b mit bis zu 300 Mbit/s unterstützt. Supervectoring ist zwar in Deutschland so gut wie noch nicht existent, soll aber laut AVM der nächste Geschwindigkeitsturbo für Kupfer-basierte Breibandleitung sein. Als Schnittstellen stehen dem Gerät zudem ein WAN-Eingang für den Anschluss von Kabel- und Glasfasermodems, 4x-GBit-LAN-Ports sowie zwei USB-3.0-Schnittstellen zur Verfügung. Die WLAN-Kommunikation erfolgt im 5-GHz-Netz per 4x4 Multi-User-MIMO mit 1,7 GBit/s und im 2,4- GH-Band per MIMO mit 800 MBit/s (WLAN-AC+N-Standard). Für Telefonie und Smart-Home-Anwendungen ist eine DECT-Basis integriert. Zusätzlich bietet die Box dem Anwender ein ISDN-S0-Bus für ISDN-Telefonie sowie zwei Anschlüsse für analoge Telefonie. Nach Angaben von AVM wurde die Leistungsfähigkeit der USB-3.0-Schnittstellen gegenüber der Fritzbox 7490 deutlich verbessert. Trotz neuer Features und mehr Performance konnte aber die Leistungsaufnahme des Routers von 8 Watt im Standby-Modus durch ein verbessertes und energieeffizienteres Netzteil beibehalten werden.

Weiterbilden für die Digitalisierung! - Foto: agsandrew/shutterstock.com

Weiterbilden für die Digitalisierung!

Für Kabelkunden bietet AVM ab Juni 2017 für etwa 269 Euro die bereits angekündigte FritzBox 6590 Cable an. Sie benutzt 32x8-Kanalbündelung und erreicht theoretische Transferraten von bis zu 1,7 GBit/s im Download und 240 MBit/s im Upload. Das integrierte WLAN beherrscht WLAN AC Wave 2 inklusive 4x4 Multi-User-MIMO (8 WLAN-Antennen) und kommt so auf Datengeschwindigkeiten von 1,733 MBit/s und 800 MBit/s. Weitere Features sind VoIP, IP-TV integrierte DECT-Basis und Smart-Home-Funktionen. So kann der Nutzer mit der FritzApp TV oder einem VLC-Player auf Smartphones, Tablets oder Notebooks fernsehen. Auch ein interner ISDN-S0-Bus für ISDN und zwei Anschlüsse für analoge Telefone gehören zur Standardausstattung.

Neben den neun Fritzbox-Modellen präsentiert AVM den WLAN-Stick FritzWLAN Stick AC 430 MU-MIMO und den Gigabit-Powerline-Adapter FritzPowerline 1260E, die ab Mitte 2017 zu einem Preis von 39 beziehungsweise 119 Euro zu haben sind. Der USB-Stick sendet Daten über das 2,4-GHz- oder 5-GHz-Frequenzband und erreicht theoretische Datentransferraten von bis zu 433 MBit/s. Mit dem FritzPowerline 1260E kann der Anwender Geräte über das heimische Stromnetzt miteinander vernetzen. Der Adapter verfügt über integriertes Dualband-WLAN, das mit WLAN AC (5 GHz) bis zu 866 MBit/s und WLAN N (2,4 GHz) bis zu 400 MBit/s Daten per Funk überträgt.

Neben den neuen Produkten demonstriert AVM auf der CeBIT auch, wie WLAN-Funktionen der Fritz-Familie für mehr Mesh-Komfort im Heimnetz sorgen. Als Basis dient das aktuelle Fritz-OS 6.80, das zum Beispiel eine automatische Übernahme der WLAN-Einstellungen von einer zentralen Fritzbox ermöglicht oder in einer grafischen Übersicht transparent aller Geräteverbindungen in einem Fritz-Heimnetzwerk anzeigt.

AVM finden Sie auf der CeBIT 2017 in Halle 12 am Stand D32.