Mobilität im Mittelstand

Avaya überarbeitet KMU-Lösung IP Office

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Im Release 4.2 erhält die IP-Kommunikationslösung Avaya IP Office weitere Funktionen für mobile Mitarbeiter.

Mit "IP Office" will Avaya nach eigenem Bekunden auch kleinen und mittelständischen Firmen Funktionen zur Verfügung stellen, die früher ausschließlich große Unternehmen genutzt haben, um ihre Kommunikation und ihre Abläufe zu verbessern. Um den wachsenden Anforderungen an Flexibilität, Produktivität und permanenter Erreichbarkeit Rechnung zu tragen, wurde dabei die aktuelle Version erneut vor allem um Neuerungen im Bereich der Mobilität erweitert. So soll es mit den neuen Unified-Communications-Lösungen "Avaya One-X Mobile" und "Mobile Call Control" für die Erreichbarkeit eines Nutzers keinen Unterschied machen, ob er unterwegs, im Home Office oder im Büro ist - er ist überall über eine einheitliche Telefonnummer erreichbar. Außerdem stehen ihm mit Mobile Call Control auch an mobilen Endgeräten die vom Büroapparat gewohnten Funktionen wie Übergabe, Konferenz, Halten oder Aufzeichnen zur Verfügung. Avaya One-X Mobile wiederum ermöglicht, dass auch bei allen abgehenden Anrufen eine einheitliche Rufnummer (One-Numbering) angezeigt wird, selbst wenn der Anruf von einem mobilen Endgerät getätigt wird. Des Weiteren stellt Avaya one-X Mobile den Nutzer eine grafische Benutzeroberfläche zur Handhabung von gängigen Telefoniefunktionen auf seinem mobilen Endgerät zur Verfügung. One-x-Mobile-Clients sind für die gängigen Smartphone-Betriebssysteme wie Symbian, Blackberry-OS oder Windows Mobile verfügbar.

Avaya IP-Telefon
Avaya IP-Telefon
Foto: Avaya

Das neu hinzugekommene Modul Unified Messaging Services (UMS) hilft den Nutzer außerdem dabei, seine Sprachnachrichten besser im Blick zu haben - sie erscheinen im Posteingang des Nutzers und können dort wie normale E-Mails direkt bearbeitet und verwaltet werden. In der Kombination mit Text-To-Speech können zukünftig nicht nur Sprachnachrichten an Endgeräten abgehört, sondern alle weiteren Nachrichten vom System vorgelesen werden.

Last but not least können in Version 4.2 Kundenanfragen durch die Kombination aus automatischer Anrufweiterleitung und automatische Beantwortung (Interactive Voice Response - IVR) deutlich schneller bearbeitet werden. Um die Interaktion mit dem Kunden zu unterstützen, die Abläufe zu straffen und die Ressourcen besser zu nutzen, stehen in dem Modul IVR dazu automatisierte und kundenspezifische Unternehmensinformationen (Preisabfragen, Bestellungen etc.) bereit.

Die modulare Kommunikationslösung IP Office ist laut Herstellerangaben für zwei bis 272 Nutzer, einschließlich Home-Office-Mitarbeiter, geeignet. Preise und weitere Informationen erhalten Sie bei Avaya und dessen Partnern.