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Automatischer Schutz für USB-Sticks

25.11.2005
Eine neue Technik soll dafür sorgen, dass Daten auf mobilen Speichern verschlüsselt werden, ohne Software auf dem PC zu installieren.

Das Verfahren, dass dies möglich macht, nennt sich U3 Smart Drive Computing Platform. Entwickelt wurde es von U3 LLC, einem gemeinsam von Sandisk und M-Systems gegründeten Unternehmen. Die für die Verschlüsselung benötigte Software lässt sich dank der U3-Technik direkt auf dem USB-Stick installieren, ohne Veränderungen am PC vorzunehmen. Kopiert ein Anwender Daten auf den Speicher-Stick, werden diese automatisch verschlüsselt. Zieht der Benutzer den Stick nach Beendigung seiner Arbeit vom PC ab, werden alle Daten, die auf dem USB-Stick gespeichert sind, aber mit dem PC bearbeitet wurden, wieder vom Rechner entfernt. Ein integrierter Virenscanner soll zudem dafür sorgen, dass elektronische Schädlinge keine Dateien infizieren und sich so über die Speichermedien weiterverbreiten können.

Das Verfahren funktioniert derzeit leider nur mit den Windows-Betriebssystemen 2000 und XP. An anderen Rechnern (zum Beispiel Macintosh oder Linux) kann der USB-Stick zwar benutzt werden, nur eben ohne die erweiterten Sicherheitsfunktionen. U3 arbeitet gemeinsam mit Partnern daran, weitere Software für die Installation und Nutzung auf USB-Sticks anzupassen. Das soll die gleiche Nutzung eines Rechners durch mehrere Personen vereinfachen. Bereits mit dem Verfahren kompatible Lösungen finden sich hier. U3 wird von mehreren Herstellern von USB-Sticks unterstützt, darunter Kingston, Memorex, Disk2go, Intuix und Verbatim. (ave)