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Autodesk verdient weniger als geplant

05.11.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der CAD-Softwarehersteller Autodesk hat im dritten Quartal (Ende: 31. Oktober) erneut weniger Geld eingenommen als prognostiziert. Statt der erwarteten 200 bis 210 Millionen Dollar belief sich der Umsatz auf nur 186 bis 190 Millionen Dollar, gab das Unternehmen bekannt. Ohne Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 14 Millionen Dollar soll der Gewinn nun bei vier bis fünf Cent pro Aktie liegen. Zuvor war der Anbieter von fünf bis zehn Cent ausgegangen, Analysten hatten im Schnitt sechs Cent prognostiziert. Die genauen Zahlen will Autodesk am 21. November herausbringen.

Für die Umsatzeinbrüche macht das Unternehmen die schwache Wirtschaftslage verantwortlich. Um die Profitabilität zu erhöhen, will der Softwarehersteller weitere Kostensparmaßnahmen ergreifen. Bereits im August hat Autodesk nach schwachen Quartalszahlen angekündigt, bis zum Jahresende 250 der etwas mehr als 3600 Stellen abzubauen (Computerwoche online berichtete).