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Autodesk hofft auf bessere Zeiten

22.11.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der CAD-Softwarehersteller (Computer Aided Design) Autodesk hat das dritte Quartal 2002 (Ende: 31. Oktober) mit einem Verlust von 3,9 Millionen Dollar abgeschlossen. Restrukturierungsaufwendungen eingerechnet, ergebe sich ein Gewinn von 5,8 Millionen Dollar, so der Hersteller. Im Vorjahreszeitraum lag der Gewinn bei 21,5 Millionen Dollar. Die Umsätze schrumpften von 216,4 Millionen auf 188,7 Millionen Dollar. Für das vierte Quartal erwartet Firmenchefin Carol Bartz keine Belebung des Geschäfts.

Eine Wende könne die für Anfang 2003 geplante Markteinführung einer neuen AutoCAD-Version herbeiführen. Selbst, wenn sich die allgemeine wirtschaftliche Lage nicht entspannt, werden viele Unternehmen ihre Systeme erneuern, glaubt Bartz. Außerdem will die Firmenchefin an im August veröffentlichten Plänen festhalten, bis zum Jahresende rund 250 der 3600 Beschäftigten zu entlassen. (lex)