Aus "Computerschrott" Edelmetalle gewinnen

01.02.1985

TÜRNITZ (apa) - Mit technischen Ausfällen, beispielsweise "Computerschrott" aus Mikrochips und Printplatten, befaßt sich die Erste Niederösterreichische Gold- und Silberschneideanstalt in Türnitz. Aus einer Tonne Elektronikabfall lassen sich bis zu 20 Kilo Gold, 10 bis 60 Kilo Silber, ferner Platin, Palladium oder Rhodium herauslösen. Bisher wendete das Unternehmen ein Schmelzverfahren an, neuerdings habe sich ein kombiniertes Mahl- und Elektrolyseverfahren bewährt.

Seit Mitte Juli 1984 erzielte der Recycling-Betrieb einen Umsatz von rund 16 Millionen Schilling.Für 1985 rechnet Firmenchef Joachim Plöchl mit einem Jahresumsatz von 150 Millionen Schilling.