Windows Phone 7

Auferstanden aus Ruinen

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Wird es Microsoft gelingen, mit Windows Phone 7 wieder Anschluss im Smartphone-Markt zu finden? Die nächsten Wochen und Monate werden es zeigen.
Welches Schweinderl hätten 'S denn gern? Microsoft-CEO Steve Ballmer mit dem Windows Phgones der ersten Stunde. Foto: Microsoft
Welches Schweinderl hätten 'S denn gern? Microsoft-CEO Steve Ballmer mit dem Windows Phgones der ersten Stunde. Foto: Microsoft
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Binnen 18 Monaten hat es Microsoft geschafft, mit Windows Phone 7 ein neues mobiles Betriebssystem aus dem Boden zu stampfen und auf den Markt zu bringen. Ziel war es, mit einem völlig neuen Design und besonders einfacher Benutzerführung Konkurrenzsystemen wie i(Phone)OS und Google Android Paroli bieten zu können.

Der Druck auf Redmond, verlorenes Terrain gutzumachen, ist enorm: Laut Berechnungen von Gartner hat sich der Marktanteil von Microsoft bei mobilen Betriebssystemen in diesem Jahr erneut fast halbiert und ist von 8,7 auf 4,7 Prozent gesunken. Schuld an dieser Abwärtsentwicklung ist allerdings nicht nur der Umstand, dass der Softwareriese - wie die Chefetage mehr als einmal reumütig bekannte - einen kompletten Produktzyklus im Smartphone-Geschäft verschlafen hat. Nachdem Steve Ballmer auf dem Mobile World Congress im Februar ankündigte, mit Windows Phone 7 alle Brücken zum Vorgänger abzubrechen, dürfte selbst den treuesten Anhängern das Interesse an den zu Auslaufmodellen deklarierten Windows-Mobile-Geräten vergangen sein.