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Audible startet in Deutschland

06.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Seit heute ist Audible, der auf dem US-amerikanischen Markt führende Anbieter von digitalen gesprochenen Inhalten, auch in Deutschland aktiv. Allerdings sind die deutschsprachigen Inhalte derzeit noch überschaubar - gut 250 Hörbücher sowie auszugsweise Audioversionen von Zeitungen ("Handelsblatt", "ZEIT") und Zeitschriften ("Technology Review", "Absatzwirtschaft") hat der Anbieter im Programm, dazu kommen mehr als 5000 englischsprachige Titel.

Wer bei Audible einkaufen will, muss sich zunächst eine Software zur Verwaltung der Inhalte installieren. Dabei kann man wahlweise den "Audible Manager" oder "iTunes" von Apple verwenden; außerdem sind Player für Pocket-PCs und Palm-OS-Handhelds zu haben.

Audible verwendet ein proprietäres Dateiformat, das Spezialfunktionen wie Lesezeichen, Blättern und teilweise Übertragung auf mobile Endgeräte und sprachoptimierte Kompression verwendet. Es wird von fast allen gängigen mobilen Playern unterstützt.

Zudem enthält es schon von Haus aus Funktionen für Digital Rights Management (DRM). Jeder gekaufte Titel kann auf maximal drei Computern und drei mobilen Endgeräten gespeichert werden, außerdem darf man ihn ein Mal auf CD brennen.

Als Kunde kann man Titel sowohl einzeln erwerben als auch sich für ein Abonnement anmelden. Bei "Classic" gibt es für 12,95 Euro im Monat ein Hörbuch sowie ein Audiomagazin (täglich, wöchentlich oder monatlich); die "Premium"-Variante bietet zwei Hörbücher monatlich und kostet 17,95 Euro.

Die Betreiberfirma Audible Deutschland GmbH wurde im August als Joint Venture von Aubible USA (Mehrheitseigentümer), Holtzbrinck Networks und Random House/Bertelsmann gegründet und hat ihren Sitz in München. (tc)