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Audi lagert TK-Infrastruktur an Siemens aus

26.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Autobauer Audi lässt die TK-Infrastruktur seiner Standorte Ingolstadt, Neckarsulm und Györ (Ungarn) von Siemens neu ausstatten und zukünftig auch betreiben. Die Technik wird gleichzeitig auf Basis des "HiPath"-Portfolios vereinheitlicht und neu strukturiert, bisherige Fremdlösungen fliegen raus. Audi telefoniert nach Abschluss des Umbaus mit Voice-over-IP. Neben der Unternehmensanlage "HiPath 4000" mit "optiPoint"-Endgeräten sind auch Anwendungen für CTI (Computer-Telefonie-Integration) und Unified Messaging sowie ein zentrales Call Center mit Anbindung für bis zu 120 Agenten und - in Neckarsulm - ein DECT-Netz mit 500 Basisstationen für 1000 Endgeräte vorgesehen.

Siemens betreibt die Technik im Rahmen eines Outtasking-Abkommens künftig als Managed Service; Audi muss sich nicht mehr um Investition, Betrieb und Wartung kümmern und kann sich auf sein Kerngeschäft fokussieren. Laufzeit und Volumen des Vertrags wurden nicht veröffentlicht. (tc)