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Auch Webmethods warnt und entlässt

09.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Integrationsspezialist Webmethods reiht sich die Liste der B2B-Softwareanbieter (Business-to-Business) ein, die in diesem Quartal ihre Ziele verfehlt haben. Bei Webmethods handelt es sich um das erste Fiskalquartal (Ende: 30 Juni). Hier rechnet die Company auf Basis von rund 55 Millionen Dollar Umsatz mit einem Proforma-Fehlbetrag zwischen neun und zehn Cent pro Aktie. Die Analysten hatten laut First Call/Thomson einen Verlust von zwei Cent je Anteilschein erwartet.

Aufgrund der "wirtschaftlichen Herausforderungen" mit Investitionszurückhaltung und verlängerten Vertriebszyklen will Webmethods ferner seine Belegschaft von zurzeit 1063 Mitarbeitern um 15 Prozent reduzieren, um Kosten zu sparen. Dafür soll im laufenden zweiten Quartal eine noch nicht bezifferte Restrukturierungsbelastung in der Bilanz abgeschrieben werden.