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Auch Rambus wittert Optionsbetrug im eigenen Hause

28.06.2006
Der sich seit Wochen ausweitende Skandal um begünstigend umdatierte Aktienoptionen hat nun auch den kalifornischen Chipdesigner Rambus erfasst.

Das Unternehmen teilte mit, eine Voruntersuchung des Verwaltungsrats habe fehlerhaft datierte Zuteilungen von Optionen ergeben, die eine Revision vergangener Bilanzen nach sich ziehen könnte. Details blieb Rambus in seiner Erklärung weitgehend schuldig. Die Formulierungen deuten aber darauf hin, dass die Optionen so umdatiert wurden, dass Insider sie möglichst günstig zugeteilt bekamen.

Unabhängig davon erklärten sechs andere Unternehmen - Verisign, CNET Networks, Foundry Networks, Applied Micro Circuits, Cyberonics und Progress Software -, es gebe neue Bundesermittlungen bezüglich ihrer Optionspraktiken. (tc)