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Auch Manugistics ist leider nicht immun

06.09.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der SCM-Spezialist (Supply Chain Management) Manugistics hat gestern eine Umsatz- und Gewinnwarnung für sein zweites Quartal herausgegeben. Das Unternehmen erwartet demnach auf Basis von 68 bis 70 Millionen Dollar Umsatz einen Fehlbetrag zwischen 14 und 16 Cent pro Aktie (abzüglich außergewöhnlicher Belastungen wohlgemerkt). Als Grund nannte Manugistics die Investitionszurückhaltung in Folge der US-Konjunkturflaute. Analysten hatten bislang laut First Call/Thomson Einnahmen um die 90 Millionen Dollar sowie einen Profit von drei Cent pro Anteilschein erwartet.

Im nachbörslichen Handel fiel die Manugistics-Aktie daraufhin um mehr als 30 Prozent. Zum Fixing hatte das Papier bereits gut fünf Prozent auf 10,96 Dollar nachgegeben. Für das dritte Quartal erwartet der Anbieter aus Maryland leicht höhere Einnahmen und einen geringeren Verlust als in Q2. Im vierten Quartal sollen die Umsätze nochmals steigen und dann die Rückkehr in die Gewinnzone einläuten.