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Auch im Internet: Erst Ware, dann Geld

16.04.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Beim Online-Shopping sind viele User unvorsichtig. So protestieren die wenigsten, wenn sie zur Vorauskasse per Bankeinzug oder Kreditkarte aufgefordert werden. Nach der Lieferung haben sie aber schlechte Chancen, eventuelle Ansprüche durchzusetzen. Vorsicht ist laut der Bonner Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände auch bei Preisen "ohne Gewähr" geboten. Einige Firmen behalten sich dabei nachträgliche Preisänderungen vor, was gegen die Preisangabenverordnung verstößt. Auch der Umgang mit persönlichen Daten und Kreditkartennummern sei problematisch. So würden in einigen Fällen Daten gespeichert, ohne wie gesetzlich vorgeschrieben die Einwilligung des Kunden einzuholen.Wer schlechte Erfahrungen mit dem Online-Shopping gemacht hat, kann sie in der "Meckerecke " des Verbraucherschutzverbandes weitergeben.