One-Stop-Shopping

Auch IBM startet einen Cloud-Marktplatz

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
IBM ist der nächste Hersteller, der Software und Services aus der Cloud über einen dedizierten Marktplatz anbietet.

Der auf der Hausmesse Impact angekündigte und heute gestartete IBM Cloud Marketplace versammelt Angebote aus den Bereichen Software-, Infrastruktur- sowie Platform-as-a-Service (SaaS, IaaS, PaaS) von sowohl "Big Blue" als auch von Partnern wie Flow Search, MongoDB, NewRelic, Redis Labs, SendGrid, Sonian, Twilio, Ustream und Zend. Kunden soll er als One-Stop-Shopping-Destination für Cloud-Dienste ansprechen.

IBM baut außerdem seine offene Cloud-Plattform Bluemix weiter aus, in deren Rahmen der Konzern seinen Middleware-Stack für die zugekaufte PaaS-Cloud von Softlayer geöffnet hatte. Entwickler können dort Applikationen in einer Art Sandbox erstellen und testen, bevor sie sie später möglicherweise im Cloud Marketplace feilbieten. Bluemix bekommt mehr als 30 neue Dienste von IBM und Partnern in Wachstumsfeldern wie Big Data und Analytics, Cloud-Integration, Devops sowie Internet der Dinge.