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Auch CRT-Monitore werden immer digitaler

03.09.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Auf der Entwicklerkonferenz von Intel haben eine ganze Reihe renommierter Monitorhersteller (darunter Acer, ADI, NEC, Samsung und ViewSonic) erste sogenannte digitale CRT-Monitore (Cathode Ray Tube = Kathodenstrahlröhre) vorgestellt. Der Begriff digital ist dabei nur teilweise zutreffend, weil die eigentliche Bilddarstellung, bei der ein Elektronenstrahl die auf der Röhre aufgebrachten Leuchtpunkte abtastet, prinzipbedingt nicht digitalisierbar ist. Zumindest bis zur Röhre werden die Daten aber digital übertragen, was immer noch eine deutliche Qualitätsverbesserung zur Folge hat. Dabei setzen alle Hersteller für die Verbindung von PC und Monitor auf eine breitbandige Leitung namens "Digital Visual Interface" (DVI). Die zugehörigen Logikchips ("SiI 164 Transmitter" und "SiI 910 Digital Visual Controller") stammen ausnahmslos vom Spezialanbieter Silicon Image.