Auch congstar trennt sich von Intensivnutzern

14.04.2008
Der Flatrate-Anbieter congstar trennt sich unbestätigten Forenberichten zufolge von Intensivnutzern, die überdurchschnittlich häufig telefonieren oder Kurznachrichten verschicken. Die Pressestelle wollte sich auf Anfrage nicht äußern. Erst in der vergangenen Woche wurde bekannt, E-Plus habe Nutzer der Internet-Flatrate gekündigt, die die Bedeutung einer Flatrate zu wörtlich nahmen.

Das Verkaufskonzept "Flatrate - unbegrenzt telefonieren" hat ausgedient und dürfte inzwischen bei den Kunden auf taube Ohren stoßen. Nachdem bereits in der vergangenen Woche berichtet wurde, dass sich E-Plus von Flatrate-Nutzern mit besonders hohem Datenaufkommen trennt (mehr), ist jetzt auch die Telekom-Tochter congstar auf den Zug aufgesprungen. Die ersten Nutzer berichten in Internet-Foren, sie hätten vom "Flatrate"-Anbieter eine Kündigung des Vertrages erhalten - die Pressestelle von congstar wollte sich auf Nachfrage nicht zu den Vorwürfen äußern.

Den Beiträgen zufolge seien die Flatrate-Optionen ohne Angabe von Gründen zum Ende des Monats gekündigt worden. Die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch, dass sich congstar vor allem von Kunden mit einem hohen Nutzungsaufkommen trennt. So schreibt ein betroffener Nutzer, er und seine Freundin schrieben sich "wirklich sehr, sehr viele SMS miteinander" - natürlich hat er die congstar SMS Flat gebucht. Eine weitere Kundin schreibt, sie und ihr Freund hätten ebenfalls die SMS Flat gebucht und "an die 1500 SMS gesendet". Bei einem Paketpreis von 5 Euro kostet eine Nachricht durschschnittlich 0,33 Cent.

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