Stichtag 1. Februar 2016

Auch Autodesk stellt auf Software-Abos um

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Autodesk-Anwender sollten sich den 1. Februar 2016 schon mal dick im Kalender anstreichen.

Bis zu diesem Datum können sie nämlich die meisten Standalone-Desktop-Produkte von Autodesk noch mit unbefristeter Lizenz erwerben. Danach gibt es sie dann nur mehr im Abonnement ("Desktop Subscription") - die vereinfacht laut Anbieter Installation, Verwaltung und Upgrades und bietet flexible Zahlungsbedingungen sowie Zugangsrechte über mehrere Geräte hinweg. Künftig will Autodesk sie außerdem enger mit den eigenen Cloud-Diensten verzahnen und Probleme bei der Dateikompatibilität verringern.

AutoCAD gehört zu den Programmen, die es ab Februar 2016 nur noch im Abo gibt.
AutoCAD gehört zu den Programmen, die es ab Februar 2016 nur noch im Abo gibt.
Foto: Autodesk

Ihre vor dem Stichtag 1. Februar 2016 erworbenen unbefristeten Lizenzen werden Autodesk-Kunden weiterhin nutzen können (klar, sonst wären sie ja auch nicht unbefristet). Die Vorteile einer Maintenance Subscription gelten, solang die Lizenz aktiv ist; die Cloud Service Subscription bleibt alternativ weiter im Programm. "Autodesk wird eng mit seinen Kunden und Partnern zusammenarbeiten, um die Auswirkungen dieser Änderungen abzufedern", verspricht Andrew Anagnost, SVP Industry and Strategy Marketing bei Autodesk. "Wir wollen den Übergang so glatt wie möglich gestalten."

Ausführlichere Informationen inklusive einer FAQ-Sammlung (PDF-Link) finden Interessierte unter http://www.autodesk.com/perpetuallicenses.