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Auch Activision leidet unter dem Konsolen-Generationswechsel

05.05.2006
Nach Electronic Arts (EA) hat nun auch Konkurrent Activision im abgeschlossenen vierten Quartal rote Zahlen geschrieben.

Dafür fielen die Erlöse dank guter Verkäufe von "Call of Duty 2" halbwegs erfreulich aus. Der im kalifornischen Santa Monica ansässige Videospielanbieter wies für den Ende März abgeschlossenen Berichtszeitraum einen Fehlbetrag von 9,2 Millionen Dollar oder drei Cent pro Aktie aus. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte die Firma noch 3,6 Millionen Dollar oder einen Cent je Anteilschein Gewinn gemacht.

Der Quartalsumsatz ging im Jahresvergleich um 7,7 Prozent auf 188,1 Millionen Dollar zurück (Vorjahreszeit: 203,1 Millionen Dollar). Activision leidet wie viele andere Spielefirmen auch unter der Kaufzurückhaltung der Verbraucher, die auf neue Konsolengenerationen warten. Nachdem die Aktie der Firma gestern zum Nasdaq-Fixing 55 Cent oder vier Prozent leichter bei 13,09 Dollar geschlossen hatte, zog der Kurs im nachbörslichen Handel wieder um 2,2 Prozent auf 13,38 Dollar an. (tc)