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ATI macht 39 Prozent weniger Umsatz

29.03.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der kanadische Grafikchiphersteller ATI Technologies hat seine reduzierten Erwartungen für das zweite Fiskalquartal erfüllt. Das in Markham, Ontario, ansässige Unternehmen meldete einen Umsatz von 232,4 Millionen Dollar. Das entspricht einem Rückgang von 39 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal. Der operative Verlust fiel mit 26,1 Millionen Dollar oder elf Cent je Aktie sogar geringer aus, als von den Analysten erwartet. Sie hatten mit einem Defizit von zwölf Cent pro Anteilschein gerechnet. Aufgrund außergewöhnlicher Zugewinne durch Investitionsveräußerungen erzielte ATI jedoch einen Nettogewinn von 607.000 Dollar. Im zweiten Fiskalquartal des Vorjahres lag das Plus noch bei 51,1 Millionen Dollar. Als Grund für das enttäuschende Ergebnis nannte der Hersteller die Konjunkturschwäche im weltweiten PC-Markt.

Im dritten Geschäftsquartal geht ATI von einem "moderaten" Umsatzwachstum aus. Finanzchef Terry Nickerson will aufgrund von Kostensenkungen und verbesserten Margen im vierten Fiskalquartal den Breakeven beim operativen Ergebnis erreichen.