Telefongesellschaft

Athen will Rest von OTE an Telekom verkaufen

31.05.2011
Athen will schnellstens den restlichen Staatsanteil von 16 Prozent an der griechischen Telekomgesellschaft OTE verkaufen.
Die OTE-Zentrale in Athen
Die OTE-Zentrale in Athen

Verhandlungen sollen nach Informationen der griechischen Presse (Dienstagausgaben) in den kommenden Tagen zwischen der Deutschen Telekom und der Regierung in Athen beginnen. Die Telekom hatte 2008 einen Anteil von 30 Prozent an der OTE gekauft. Der Konzern verpflichtete sich damals weitere zehn Prozent der OTE zu kaufen, falls die Regierung in Athen dies bis Ende 2011 beantragen sollte. Dieses Paket beläuft sich auf ein Volumen von 380 Millionen bis 400 Millionen Euro.

Athen will aber auch die restlichen sechs Prozent verkaufen, für die auch eine Art Vorkaufsrecht der Bonner bestehen soll. Dies verbinde die Deutsche Telekom aber mit neuen Bedingungen insbesondere zum Personal, heißt es in den griechischen Medien. 2008 hatte die Telekom sich danach verpflichtet, keine Angestellten zu entlassen, die bis dato im Unternehmen waren. Ohne eine Änderung der Personalpolitik, die künftig auch privatwirtschaftliche Regelungen hinsichtlich des Arbeitsplatzabbaus zulasse, sei die Deutsche Telekom nicht bereit über den Rest zu reden, hieß es in den griechischen Medien. (dpa/tc)