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AT&T Wireless meldet Verlust und Kundenrückgang

26.04.2004

Der drittgrößte US-Mobilfunkbetreiber AT&T Wireless ist in den ersten drei Monaten des Jahres in die roten Zahlen gerutscht. Wie das Unternehmen aus Redmond, Washington, bekannt gab, wurde im ersten Quartal 2004 ein Nettoverlust von 58 Millionen Dollar oder zwei Cent pro Aktie verbucht, verglichen mit einem Überschuss von 142 Millionen oder fünf Cent je Anteil im Vorjahreszeitraum. Während der Umsatz um 3,2 Prozent auf 4,08 Milliarden Dollar stieg, litt der in Kürze mit Konkurrent Cingular fusionierende Anbieter im Berichtsquartal unter drastischem Kundenschwund. Mit 3,7 Prozent wies AT&T Wireless eine laut CEO John Zeglis "unakzeptable Abwanderungsrate" auf, unter dem Strich gingen dem Unternehmen dabei 367.000 Kunden verloren. Die Wettbewerber des Carriers konnten im gleichen Zeitraum Millionen Neukunden gewinnen.

Das Unternehmen führte die Abwanderung auf eine Reihe von technischen Problemen im Zeitraum um den November 2003 zurück, als eine große Anzahl von Verträgen kurz vor dem Ablaufen war. Gleichzeitig trat damals auch ein neues Gesetz in Kraft, das es Kunden ermöglicht, beim Betreiberwechsel die alte Handy-Nummer mitzunehmen. Nach Angaben von CEO Zeglis hat sich die Situation in den vergangenen Wochen wieder entschärft. Das Management ist daher zuversichtlich, dass der 41 Milliarden Dollar schwere Deal mit Cingular trotz des enttäuschenden Quartals über die Bühne geht. (mb)