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AT&T verbucht weiteren Umsatzrückgang

23.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der größte Telefonkonzern in den USA, AT&T, litt im Schlussquartal 2003 erneut unter sinkenden Umsätzen. Wie der Carrier mitteilte, gaben die Einnahmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,8 Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar nach. Dabei gingen die Erlöse im Endkundengeschäft um fast 19 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar zurück. Im Business-Bereich schrumpfte der Umsatz um 10,9 Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar.

Konzernchef Davod Dorman erklärte dazu, AT&T habe nicht schnell genug reagiert, als der Wettbewerb gegen Ende des vergangenen Jahres seine Preise gesenkt habe. Mit Gebühren, die teilweise sogar unter dem Einkaufspreis lagen, sei es den Konkurrenten gelungen, AT&T Kunden abzuwerben. Das Unternehmen werde sich jedoch nicht damit abfinden, Marktanteile zu verlieren, betonte der seit rund einem Monat amtierten AT&T-President William Hannigan.

Der Nettoprofit sank gegenüber dem Vorjahresquartal von 516 Millionen auf 340 Millionen Dollar. Mit einem Plus von 43 Cent je Aktie gelang es dem Carrier aber, die mittlere Gewinnprognose der Wall Street leicht zu übertreffen: Die Analysten hatten laut Umfrage von Thomson First Call im Schnitt nur mit einem Gewinn von 41 Cent gerechnet. (mb)