US-Telefongesellschaft

AT&T verbucht hohe Belastungen für Pensionen

18.01.2013
Die amerikanische Telefongesellschaft AT&T hat im vierten Quartal in ihrer Rentenkasse eine Belastung von zehn Milliarden US-Dollar verbucht.
Bildschirme im Global Network Operations Center (GNOC) von AT&T
Bildschirme im Global Network Operations Center (GNOC) von AT&T
Foto: AT&T

Wie aus einer Mitteilung an die Börsenaufsicht hervorgeht, senkte AT&T die Renditeerwartung an seinen Rentenplan wegen der konjunkturellen Unsicherheiten auf 7,75 Prozent. Zudem hätten Subventionen für Smartphone-Verkäufe das Ergebnis belastet. Im vierten Quartal hat AT&T nach eigenen Angaben 10,2 Millionen solcher Geräte verkauft. Viele Mobilfunkanbieter geben Smartphones günstiger ab, als sie diese einkaufen, um über eine Vertragslaufzeit von meistens zwei Jahren hohe Nutzungsgebühren für mobiles Internet einzunehmen.

Auch der Wirbelsturm "Sandy" kam AT&T teuer zu stehen. Besonders die Sturmschäden an Sendemasten drückten das Betriebsergebnis im vierten Quartal um 175 Millionen Dollar nach unten. Der Konkurrent von Verizon, Sprint und T-Mobile USA legt am 24. Januar seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal vor. (dpa/tc)

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