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AT&T rutscht tiefer in die roten Zahlen

25.04.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-Carrier AT&T musste in seinem ersten Geschäftsquartal einen Nettoverlust von 975 Millionen Dollar oder 28 Cent je Aktie hinnehmen. Das ist mehr als das Fünffache des Vorjahresdefizits, das bei 192 Millionen Dollar oder zehn Cent pro Anteilschein lag. Im jüngsten Ergebnis enthalten ist unter anderem eine Sonderaufwendung von 856 Millionen Dollar, die zu Lasten einer Bilanzierungsänderung geht. Ohne die Berücksichtigung von außergewöhnlichen Effekten liegt das Ergebnis bei plus 200 Millionen Dollar oder sechs Cent je Aktie. Im ersten Quartal 2001 hatte der operative Gewinn 150 Millionen Dollar oder vier Cent je Aktie betragen. Der Umsatz brach gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um elf Prozent auf zwölf Milliarden Dollar ein.

Für die ernüchternden Zahlen machte AT&T die anhaltend schlechte Wirtschaftslage, den Wettbewerbsdruck sowie die schwindenden Einnahmen im Bereich Fernverbindungen verantwortlich. Auch im laufenden zweiten Geschäftsquartal geht der TK-Anbieter von schrumpfenden Einnahmen aus: Sie sollen gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 8,4 Prozent zurückgehen. (ka)