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AT&T kürzt Bonus von Firmenchef Armstrong

15.03.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - So richtig zufrieden war der US-Carrier AT&T mit den Leistungen seines Chefs Michael Armstrong offenbar nicht: Der Top-Mann erhielt im vergangenen Jahr mit 650.000 Dollar nur 25 Prozent seines maximal möglichen Bonus´. Das geht aus einer Pflichtveröffentlichung bei der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) hervor. Im Jahr 1999 strich Armstrong noch 2,3 Millionen Dollar als Zusatzvergütung ein. AT&T begründete die Bonusreduzierung damit, dass der Konzern die gesteckten Finanzziele nicht erreicht habe. Das Festgehalt von Armstrong belief sich im Jahr 2000 auf 1,8 Millionen Dollar und lag damit um rund 400.000 Dollar über dem Vorjahreslohn. Zudem bekam der Manager 1,2 Millionen Optionen auf AT&T-Wireless-Aktien und rund 420.000 AT&T-Optionen.

Auch andere AT&T-Führungskräfte mussten sich im vergangenen Jahr mit geringeren Bonuszahlungen abfinden. So kassierte John Zeglis, Chef der AT&T Wireless Group, statt der 1,3 Millionen Dollar im Vorjahr lediglich 1,1 Millionen Dollar.