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@Stake stellt Sicherheit von Handhelds in Frage

17.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Sicherheitsexperten von @Stake warnen davor, vertrauliche Informationen auf Handhelds zu speichern, da die Taschencomputer sehr anfällig für Hacker-Attacken seien. Das Unternehmen hatte erst im März dieses Jahres auf eine offenbar gravierende Sicherheitslücke im Palm OS, dem Betriebssystem der populären PDAs (Personal Digital Assistants) von Palm und seinen Lizenznehmern (u.a. Handspring, IBM, Sony), hingewiesen (Computerwoche online berichtete). @Stake- Vice-President Peiter Zatko hat vor allem Bedenken, da die Handhelds zunehmend zur Speicherung von geschäftlichen Daten benutzt werden. "PDAs wurden ursprünglich für den privaten Gebrauch entwickelt. Durch den wachsenden Einsatz im Business-Umfeld wird eine Sicherheitsgrenze überschritten", so Zatko. Er

wies auch auf die neuen drahtlosen Techniken hin, die Hackern das Eindringen in den PDA erleichtern. Zusammenfassend sagte der Sicherheitsexperte, dass mobile Geräte nach dem momentanen Stand einfach nicht dafür ausgestattet sind, Virus-Attacken oder anderen Angriffen standzuhalten.