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@CeBIT: Packard Bell baut auf Design-Rechner

23.02.2000

HANNOVER (COMPUTERWOCHE) - Nach einer längeren Durststrecke konnte sich Packard Bell im vierten Quartal 1999 wieder unter den Top Ten der deutschen PC-Anbieter platzieren. Mit knapp 22 600 ausgelieferten Rechnern und einem Marktanteil von 2,6 Prozent rangiert die Firma auf dem siebten Platz. In Westeuropa erreichte der Hersteller laut Dataquest einen Marktanteil von 15,6 Prozent. Mehr als 500 000 verkaufte Computer bedeuten eine Steigerung von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Die NEC-Tochter sieht ihre Zukunft im Heimcomputermarkt. In diesem Geschäftssegment setzt das im niederländischen Wijchem ansässige Unternehmen auf neue Design-PCs. Den "Spirit" bietet Packard Bell mit einem auf 500 Megahertz getakteten Pentium-III-Prozessor, 128 MB Arbeitsspeicher sowie einer 15 GB großen Festplatte an. Ferner gehören ein DVD-Laufwerk, ein TV-Ausgang und ein Flachbildschirm mit 15 Zoll Bildschirmdiagonale zur Standardausrüstung. Der Preis wird laut Hersteller bei 5500 Mark lie-gen.

Beim Modell "Le Div@" sitzt die Recheneinheit im Gehäuse des 15-Zoll-Flachdisplays. Der Hersteller stattet den PC mit einem 600-Megahertz-Pentium-III-Chip, 128 MB Hauptspeicher und einer 12 GB großen Festplatte aus. Maus und Tastatur senden ihre Informationen per Funk an den Computer. Zur Standardausstattung gehört außerdem eine ebenfalls über Funk mit dem Rechner verbundene Fernbedienung. Anwender sollen damit bequemer im Internet surfen können. Die Funktionsbelegung der mit einem Touchpad ausgerüsteten Fernbedienung lässt sich frei konfigurieren. Der Preis des Le-Div@ wird laut Hersteller etwa 6500 Mark betragen.