Leichtes Notebook

Asus U36SD im Test

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Höchste Leistung auf engstem Raum verspricht das Asus U36SD: Das leichte 13,3-Zoll-Notebook gibt mit Core i7 und SSD kräftig Gas und arbeitet trotzdem sparsam.
Foto: Asus

Das Asus U36SD hat alles, was für ein schnelles Notebook notwendig ist: Der Dual-Core-Prozessor Core i7-2620M von Intel arbeitet mit 2,7 GHz und unterstützt per Turbo Boost das automatische Übertakten auf 3,4 GHz. Die 160 GB große SSD stammt ebenfalls von Intel und verkürzt beim Asus-Notebook den Windows-Start auf 21 Sekunden. Und schließlich hat Asus eine Nvidia-Grafikkarte eingebaut: Anders als ein Ultrabook ist das Asus U36SD also spieletauglich: Im Test schaffte es bei Far Cry 2 ordentliche 34 Bilder pro Sekunde (DX9, maximale Auflösung, hohe Details).

So flach wie ein Ultrabook ist das Asus U36SD nicht, obwohl es ebenfalls auf einen eingebauten DVD-Brenner verzichtet: Es misst in der Höhe zwischen 20 und 30 Millimeter, die Ultrabooks sind mit 13 bis 17 Millimeter einen Hauch dünner. Der Akku ragt etwas nach unten heraus, deshalb steht das U36SD leicht schräg. Das Gehäuse aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung ist solide verarbeitet. Die matte, leicht aufgeraute Oberfläche fasst sich angenehm an, auch nach längerer Nutzung fallen Fingerabdrücke auf dem Notebook nicht unangenehm ins Auge. Ganz perfekt ist die Konstruktion aber nicht: Das Testgerät stand beispielsweise nicht eben, das Gummifüßchen vorne links lag nicht auf dem Schreibtisch auf, sondern hing ein paar Millimeter in der Luft. Außerdem ließ sich das Notebook nicht mit einer Hand öffnen: Sie müssen beim Hochheben des Deckel immer das Gehäuse festhalten.

Asus U36SD: Geschwindigkeit

Beim Tempo spielt das Asus U36SD ganz vorne mit: Es war im Test zwar einen Hauch langsamer als das Sony Vaio Z21 oder das Toshiba Portégé R830-10V, die beide ebenfalls einen Core i7 mit einer schnellen SSD verbinden. Aber es überholt das Ultrabook von Asus knapp, weil im Zenbook UX31E ein etwas langsamerer Prozessor sitzt. Notebooks mit Standard-Festplatte hängt es ohnehin deutlich ab.