Wider die Versioneeetis

Asus schaltet in der Modellpolitik zwei Gänge zurück

Alexander Freimark wechselte 2009 von der Redaktion der Computerwoche in die Freiberuflichkeit. Er schreibt für Medien und Unternehmen, sein Auftragsschwerpunkt liegt im Corporate Publishing. Dabei stehen technologische Innovationen im Fokus, aber auch der Wandel von Organisationen, Märkten und Menschen.
Der taiwanische Hardwarekonzern Asustek will dieses Jahr deutlich weniger Modelle seiner Eee-PCs auf den Markt bringen als noch 2008.

Netbook-Pionier Asustek (Asus), Erfinder des Eee-PC sowie diverser Abkömmlinge, will seine Business Units auf drei Divisionen eindampfen und die Varianten seiner Netbooks nicht mehr wie bislang in jede Nische ausufern lassen. Im laufenden Jahr sollen zwei bis drei Modelle der Eee-PCs auf den Markt kommen, etwa der Eee PC Touch und der Eee PC Seashell, berichtete ein Unternehmenssprecher am Freitag. 2008 hatte der Konzern noch mehr als 20 neue Versionen vorgestellt. Deren Nomenklatur war nicht immer leicht zu durchblicken. Analysten zufolge hat Asus dadurch Chancen vergeben, im Wettbewerb mit Acer, Dell und Lenovo zu punkten. Im vergangenen Jahr hat Asus rund 4,8 Millionen Eee-PCs verkauft, Acer setzte angeblich sechs Millionen Modelle der Serie Aspire One ab.