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Asna erweitert iSeries in Richtung SOA

22.08.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Integrationsspezialist Asna mit Sitz im texanischen San Antonio hat die neue Version 2.0 seiner "Monarch"-Suite vorgestellt und verspricht, dass Anwender damit in RPG geschriebene Legacy-Anwendungen und -Daten von IBMs i(5)Series in Richtung Microsoft .NET erweitern oder darauf migrieren können, um sie mit Service-orientierten Architekturen (SOA) oder Web-Services zu integrieren.

Zu den wichtigsten Neuerungen gehören Fähigkeiten im Bereich Applikations-Segmentierung, erweiterte Druckunterstützung, Gruppierung von Objekten, ein erweitertes Framework mit Unterstützung für Controls von Drittanbietern sowie Support für neue Schlüsselbegriffe in Befehlen und Display-Files.

Asna Monarch wurde im Herbst vergangenen Jahres vorgestellt. Es besteht aus einer Reihe von Softwaretechniken, die es Entwicklern anfänglich erlaubten, RPG-codierte "Green-Screen"-Anwendungen in Browser-basierende Applikationen in .NET umzusetzen. Monarch übersetzt dabei RPG samt Display Files, das Ergebnis ist eine eigenständige .NET-Anwendung mit den gleichen Kernfunktionen wie beim Green-Screen-Vorgänger.

Monarch ermöglicht den modernisierten Anwendungen außerdem die Kommunikation mit i(5)Series-Datenbanken und Microsofts SQL Server. Asna konkurriert im Markt für Legacy-Modernisierung und -migration mit unter anderem NetManage, Hummingbird, Facet, Seagull Software und der unlängst fusionierten AttachmateWRQ. (tc)