Halbleiterausrüster

ASML rechnet mit schwacher Nachfrage

16.04.2014
Wegen voraussichtlich mauer Nachfrage erwartet Europas größter Halbleiterausrüster ASML ein schwächeres zweites Quartal als bisher.

Die Umsätze dürften daher im ersten Halbjahr nun inklusive der EUV-Technologie bei 3 Milliarden Euro liegen, nachdem vorher Verkäufe in dieser Höhe auch ohne den Hoffnungsträger erwartet worden waren, sagte Vorstandschef Peter Wennink bei der Zahlenvorlage für das erste Vierteljahr am Mittwoch. Bei der EUV-Lithografie (Extrem Ultraviolett) handelt es sich um eine Technik zur Herstellung schnellerer und kleinerer Computerchips, die ASML als Ausrüster der Chipindustrie anbietet. Ohne die neue Technik brach das Auftragsvolumen im Vergleich zum Vorquartal um gut ein Viertel auf 1,07 Milliarden Euro ein.

Zentrale von ASML in Veldhoven, Niederlande
Zentrale von ASML in Veldhoven, Niederlande

Mit dem Konzernumsatz binnen der ersten drei Monate traf das im EuroStoxx 50 notierte Unternehmen zwar die selbst gesetzte Marke von 1,4 Milliarden Euro, Analysten hatten sich aber etwas mehr erwartet. Unter dem Strich stand dagegen ein unerwartet hoher Quartalsgewinn von 249 Millionen Euro. Experten hatten diesen auf 230 Millionen Euro geschätzt. Wennink begründete das mit einem besseren Produktmix und daher höheren Gewinnspannen. (dpa/tc)