Ashton-Tate erwartet Profit nach Dbase-Kur
HANNOVER (vwd) - Die Mängel in Dbase IV, Version 1.1, sind nach Angaben der Ashton-Tate Corp. inzwischen behoben. Insofern sieht man bei dem Software-Anbieter wieder optimistischer in die Zukunft. Mit der Datenbank Software generieren die Amerikaner 70 Prozent ihres Gesamtumsatzes.
Den Vorjahres-Verlust in Höhe von 20 Millionen Dollar, in erster Linie auf die Bugs im strategischen Produkt zurückzuführen, will das Unternehmen nach Angaben von Wolfgang Schröder, Geschäftsführer der Langener Ashton-Tate GmbH, 1991 wieder wettmachen und darüber hinaus in den Gewinnbereich zurückkehren. Das Ende März auslaufende erste Quartal 1991, so die Erwartung, soll mit einem Konzernumsatz von 20 Millionen, das gesamte Geschäftsjahr mit 80 Millionen Dollar abschließen. 1990 betrug das Geschäftsvolumen 65 Millionen Dollar.
