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Ariba revidiert seine Bilanz für 2001

02.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Business-Softwareanbieter Ariba hat sich auf Anraten seines Audit Committee entschlossen, die Bilanz für das am 30. September 2001 abgeschlossene Geschäftsjahr zu revidieren. Grund dafür ist vornehmlich eine Zahlung von zehn Millionen Dollar, die Firmengründer und Chairman Keith Krach an den damaligen President und COO (Chief Operating Officer) Larry Mueller geleistet hatte. Die Transaktion hatte Ariba ursprünglich als Privatangelenheit betrachtet, möchte sie aber nun als Kapitalzufluss für das Unternehmen gewertet wissen.

Auf das Zahlenwerk für 2002 soll sich die Revision nicht auswirken. Dennoch wurde die eigentlich für den 30. Dezember 2002 vorgesehene Pflichtveröffentlichung des Jahresberichts für 2002 ("10-K") bis zum Abschluss der Revision verschoben. (tc)