Attraktive Arbeitgeber

Arbeitsplatzkultur macht den Unterschied

Alexandra Mesmer
Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 14 Jahren. Langweilig? Nein, sie endeckt immer wieder neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und in ihrem eigenen Job. Sie schreibt, redigiert, organisiert, moderiert und kümmert sich um die Online-Rubriken Karriere & Gehalt, Freiberufler, Young Professional und den Karriere-Ratgeber sowie den Karriere- und Freiberufler-Newsletter.
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Was machen attraktive Arbeitgeber besser als andere? Auf dem Sommerfest der Besten in München trafen sich die diesbezüglich erfolgreichsten IT-Unternehmen. Der Tenor: In der Arbeitsplatzkultur trennt sich die Spreu vom Weizen.
Die 40 besten Arbeitgeber in der IT.
Die 40 besten Arbeitgeber in der IT.
Foto: Great Place to Work

Die besten Arbeitgeber in der IT zeichnete das Great Place to Work Institute zum ersten Mal zusammen mit dem Bitkom und der COMPUTERWOCHE aus. 40 Siegerunternehmen setzten sich nach einer anonymen Mitarbeiterbefragung und der Bewertung der Personalarbeit durch. Die Gewinner in vier Größenklassen heißen Microsoft, Netapp, Pentasys und Maiborn Wolff. Beim Sommerfest der Besten in München trafen sich die Sieger zur Preisverleihung und tauschten sich aus.

Der Tenor: In der Arbeitsplatzkultur trennt sich die Spreu vom Weizen. Bringen Unternehmen den Beschäftigten Interesse an der Person entgegen und schaffen sie eine Atmosphäre von Vertrauen, Fairness und Teamgeist, arbeiten Mitarbeiter nicht nur gern für das Unternehmen, sondern sind auch noch stolz darauf. DIe COMPUTERWOCHE-Reaktion hat einige der Sieger vor die Kamera bekommen.

Was Mitarbeiter sich von einem IT-Arbeitgeber wünschen

Ein kollegiales Arbeitsklima, Stolz auf die eigene Leistung und das Unternehmen sowie eine Vertrauenskultur – das wünschen sich Mitarbeiter in erster Linie von ihrem Arbeitgeber, wie Andreas Schubert, Geschäftsführer vom Great Place to Work Institute in Köln erläutert.

Das machen Sieger besser: authentisch kommunizieren

Im Wettbewerb Great Place to Work der IT–Industrie siegte in der Kategorie der Unternehmen unter 100 Mitarbeitern der Münchner IT-Dienstleister MaibornWolff. Geschäftsführer Holger Wolff ist überzeugt, dass vor allem das hohe Maß an Authentizität, das dass, was er kommuniziert, auch vorlebt, ihm die zusätzlichen Pluspunkte gegenüber dem Wettbewerb gebracht haben.

Offene Türen, offene Ohren

In der Kategorie bis 500 Mitarbeiter im Great-Place-to-Work-Wettbewerb der IT-Unternehmen siegte der Münchner IT-Dienstleister Pentasys. Die beiden Vorstände Uwe Koch und Franz Wenzel führen ihren Erfolg unter anderem auf ihre Politik der „offenen Türen und offenen Ohren" und ihre hohe Glaubwürdigkeit zurück.

„Das größte Pfund sind unsere Mitarbeiter"

Microsoft heißt der große Sieger im Great Place to Work Wettbewerb, das Unternehmen belegt den ersten Platz in der Kategorie der Firmen mit über 1000 Mitarbeitern. Die beiden Personal-Manager Bianca Lorenzen und Bernhard Schalldach führen das gute Abschneiden vor allem darauf zurück, dass Mitarbeiter sehr stark in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden und gute Weiterentwicklungsmöglichkeiten haben.

  • Den ausführlichen Bericht über die besten IT-Arbeitgeber 2013 lesen sie hier.

  • Noch bis 18. Oktober können sich Firmen, aber auch IT-Abteilungen am Wettbewerb beteiligen.

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