IBM-Database Director zur Auslieferung von PureApplication
Applikations-Landschaften vereinfachen
Herr Prezenksi, mit dem PureApplication System - einer Laufzeitumgebung für Web-Applikationen und Datenbanken - liefert IBM die ersten Systeme der PureFlex-Familie aus. Wer sind denn die ersten Anwender dieser Integrationslösung?

Foto: IBM
Unsere ersten Kunden sind hauptsächlich IT-Töchter von großen Banken und Industrieunternehmen. Sie betreiben eine Vielzahl von hochverfügbaren Web-Applikationen, die mit Patchings und Release-Upgrades immer auf den neuesten Stand gebracht werden müssen. Um einen möglichst homogenen, einheitlichen Releasestatus zu erreichen konsolidieren sie ihre Applikationen mit PureApplication. Damit vereinfachen sie die ganze Applikationslandschaft - was das Deployment sowie einheitliche Release- und Patching-Stände betrifft.
Können Sie uns ein konkretes Fallbeispiel nennen?
Eine Bank in England konsolidiert beispielsweise gerade 3.000 Instanzen. Wir sind bei diesem Projekt mit einer Maschine gestartet, sehen aber Potential für mehrere. Der Kunde will bis zu 10 Rechner einsetzen, das wären dann 10 mal 96 Cores - also sehr große Maschinen. Der Nutzen bei diesem Projekt liegt bei Einsparungen im Application Lifecycle und Application Management. Reduziert wird auch bei der Manpower, die Ersparnisse liegen signifikant über den Anschaffungskosten der Maschinen. Da mit PureApplication alle Anwendungen auf einer Maschine mit einem konsistenten Releasestand und zentraler Wartung integriert sind haben Sie auch weniger Kosten, um so eine unterschiedliche Anzahl von Applikationen weltweit einheitlich zu betreiben.
Die ersten Abschüsse haben Sie mit Serviceprovidern gemacht. Wie profitieren die davon?
Service Provider sehen sich dauernd Ausschreibungen ausgesetzt. Für die bietet Puresystems eine interne Kostenreduzierung. Sind sie in der Lage, ihre eigene Kosten zu reduzieren , sind sie schlicht profitabler. Und können günstiger anbieten als der Mitbewerb.
