Neue offizielle App für Blackberrys

Application Resource Monitor spürt Ressourcenfresser auf

Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Eine kostenlose Applikation soll die Batterielaufzeit von Blackberry-Smartphones verbessern. Mit dem Application Resource Monitor kommen Nutzer Apps auf die Schliche, die überdurchschnittlich viele Ressourcen verbrauchen. Auf Wunsch beendet die RIM-App die anderen Programme automatisch.

Das Blackberry-Betriebssystem erlaubt Applikationen, im Hintergrund weiter aktiv zu bleiben. Das bedeutet aber auch, dass Anwendungen unter Umständen Ressourcen verbrauchen und die Batterie leeren. RIM will dieses Problem, zumindest auf Geräten mit Blackberry OS 7.1, mit einer neuen Anwendung in den Griff kriegen. Der Application Resource Monitor überwacht den Verbrach der laufenden Applikationen, die im Hintergrund laufen und warnt den Nutzer, sobald eine App übermäßig viele Ressourcen benötigt. Findet der Application Ressource Monitor einen Ressourcenfresser findet, warnt die App den Nutzer und schließt die App automatisch.

Die App lässt sich über die Blackberry App World installieren, sie ist kostenlos, unterstützt aber nur Geräte mit Blackberry OS 7.1. In den Einstellungen können Nutzer einige Funktionen ändern. So kann der Nutzer beispielsweise einzelne Applikationen von der Überwachung ausschließen oder das automatische Beenden von Apps verbieten.

Fazit: Gerade weil sich auf den Blackberrys auch Applikationen aus anderen Quellen als dem offiziellen App Store installieren lassen, ist der Application Resource Monitor eine nützliche Anwendung, mit der Sie Ressourcenfressern auf die Schliche kommen können.