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Apple veröffentlicht Lion Recovery Disk Assistant

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Wer seinen Mac via Download auf Mac OS X 10.7 "Lion" upgedatet hat, erhält nun eine zusätzliche Wiederherstellungsoption.

Lion gibt es bislang nur als Download im Mac App Store (und vorinstalliert auf neuen Macs). Das Installationsprogramm erstellt beim Upgrade eines Rechners eine unsichtbare Partition, von der sich das System im Notfall wiederherstellen lässt - wenn man davon allerdings nicht starten kann oder die Festplatte tauscht, nützt einem diese wenig.

Deswegen gibt es nun den "Lion Recovery Disk Assistant", der die gleiche Rettungspartition zur Sicherheit auch noch wahlweise auf einer externen USB-Platte oder einem USB-Stick mit mindestens 1 GB freiem Platz platziert (dabei werden allerdings alle Daten auf dem jeweiligen Laufwerk gelöscht!). Die neu angelegte Rettungspartition erscheint übrigens weder im Finder noch im Festplatten-Dienstprogramm. Man erreicht sie, indem man das Recovery-Disk-Laufwerk anschließt, den Rechner neu startet und bei gedrückter Wahltaste "Recovery HD" als Startlaufwerk wählt. Danach kann man Lion reinstallieren, die Festplatte dem Festplatten-Dienstprogramm reparieren, ein Restore von einem Time-Machine-Backup fahren sowie mit Safari im Interner surfen.

Zu beachten ist, dass bei einem Mac mit schon vorinstalliertem Lion die externe Recovery Disk sich nur mit genau diesem Rechner verwenden lässt. Wurde ein Mac indes von OS X 10.6 "Snow Leopard" aktualisiert, dann funktioniert die Recovery Disk auch mit anderen solchen Systemen.

Man konnte und kann aber natürlich auch weiterhin den kompletten Lion-Installer aus dem MAS herunterladen, vor der Installation auf ein Speichermedium kopieren und später erneut verwenden oder sich selbst einen bootfähigen Stick basteln.