Zunächst US only

Apple startet B2B-App-Store

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Apple hat zunächst nur für seinen US-amerikanischen App Store ein "Volume Purchase Program" (VPP) für Unternehmen angekündigt.
Endlich: Apps mit Mengenrabatt über die Corporate Credit Card einkaufen.
Endlich: Apps mit Mengenrabatt über die Corporate Credit Card einkaufen.
Foto: Apple

Im Rahmen des VPP können Firmen dort Apps in größeren Mengen für ihre Mitarbeiter ordern. Entwickler erhalten dabei die Möglichkeit, bei Abnahme von mindestens 20 Stück einen Mengenrabatt von bis zu 50 Prozent zu gewähren.

Außerdem können Developer über das VPP im Kundenauftrag erstellte maßgeschneiderte Apps anbieten und verteilen. Beim Mengenkauf erhält der Kunde jeweils eine entsprechende Anzahl Gutschein-Codes zum Einlösen. Diese kann er dann via Email, Intranet oder eine MDM-Lösung (Mobile Device Management) von Drittanbietern an die gewünschten Mitarbeiter verteilen.

Unternehmen, die das VPP nutzen wollen, benötigen neben einer Kontaktadresse eine Dun-&-Bradstreet-Nummer (D-U-N-S) sowie eine Firmenkreditkarte oder PCard zum Bezahlen. Weitere Einzelheiten zum VPP finden Interessierte in einer Anleitung (englischsprachiger PDF-Link).

Wann Apple ein VPP für Deutschland auflegt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.