Trotz Wirtschaftskrise

Apple präsentiert imposante Quartalszahlen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Apple hat nach US-Börsenschluss Zahlen zum zweiten Fiskalquartal vorgelegt, die der Konkurrenz die Tränen in die Augen treiben dürften.

Der Mac-, iPod- und iPhone-Hersteller konnte nämlich gegenüber der vergleichbaren Vorjahreszeit Umsatz, Nettogewinn und Bruttomarge merklich steigern. Apple wies für den Berichtszeitraum einen Reingewinn von 1,21 Milliarden Dollar oder 1,33 Dollar pro Aktie aus. Ein Jahr zuvor hatte die Firma 1,05 Milliarden Dollar oder 1,16 Dollar je Anteilschein verdient. Den Quartalsumsatz steigerte Apple von 7,51 auf 8,16 Milliarden Dollar. Die Bruttomarge stieg im Jahresvergleich von 32,9 auf 36,4 Prozent. 46 Prozent der Erlöse kamen von außerhalb der USA.

Die Stückzahlen der verkauften Macintosh-Rechner gingen gegenüber dem Vorjahresquartal zwar um drei Prozent auf 2,22 Millionen zurück. IPod-Musikplayer setzte Apple 11,01 Millionen ab, das sind immerhin drei Prozent mehr als vor Jahresfrist. Und: Im Laufe des Q2 wurden 3,79 Millionen iPhones verkauft, was einer Steigerung gegenüber der Vorjahreszeit um 123 Prozent entspricht.

"Wir sind extrem erfreut, den besten Umsatz und Gewinn unserer Geschichte in einem nicht Weihnachtsgeschäfts-Quartal auszuweisen", kommentierte Finanzchef Peter Oppenheimer. Apples finanzielle Situation bleibe mit fast 29 Milliarden Dollar in bar und vermarktbaren Anlagen in der Bilanz "sehr robust". Für das dritte Fiskalquartal setzte der CFO gewohnt bescheiden Einnahmen von 7,7 bis 7,9 Milliarden Dollar und ein Ergebnis pro Aktie von 0,95 bis 1,00 Dollar an.